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CO-LOCATION-BATTERIESPEICHER

Wir entwickeln sowohl netz- als auch erzeugungsgebundene Batteriespeicher. Letztere werden auch als Co-Location-Anlagen bezeichnet.

 

Erneuerbare Erzeugungsanlagen wie Wind- oder Solarparks erzeugen oft dann Strom, wenn er gerade nicht gebraucht wird - beispielsweise produzieren Photovoltaikanlagen zur Mittagszeit am meisten Strom, jedoch ist die Last hier am geringsten. Da Angebot und Nachfrage im Stromnetz stets ausgeglichen sein müssen, werden Erzeugungsanlagen vom Netzbetreiber zunehmend abgeregelt, sodass sie keinen Strom mehr ins Netz einspeisen und damit dessen Stabilität gefährden. In der Konsequenz leidet die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.

Co-Location-Anlagen begegnen dieser Problematik, indem sie überschüssigen Strom einspeichern und bei Bedarf ins Stromnetz abgeben. Im Unterschied zu netzgebundenen (sog. Stand-Alone) Batteriespeichern beziehen sie i.d.R. keinen Strom aus dem Netz, sondern nur aus der zugehörigen Erzeugungsanlage. Durch die Optimierung der Einspeisung leisten diese Grünstromspeicher einen wichtigen Beitrag zur dauerhaften Integration der erneuerbaren Energien ins Stromnetz.

Für
ANLAGEN-BETREIBER

Zusätzliche Wertschöpfung für Ihre Bestandsanlage

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • zusätzliche Erlöspotenziale durch flexible Vermarktung: Die Kombination von Photovoltaikanlage und Batteriespeicher ermöglicht es, erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern und zeitversetzt einzuspeisen. Dadurch kann der Wert der vor Ort erzeugten Energie gesteigert werden.

  • Aufwertung des Anlagenstandorts: Die Ergänzung eines Batteriespeichers erhöht den infrastrukturellen Wert des Standorts und stärkt dessen langfristige Attraktivität.

  • Professionelle Entwicklung und Umsetzung aus einer Hand: Wir begleiten das Projekt von der ersten Potenzialanalyse über die Genehmigung bis zur Strukturierung für Investoren und Umsetzungspartner.

  • verlässliche Partnerschaft: Wir sind ein inhabergeführtes mittelständisches Unternehmen - für Sie heißt das: kurze Wege, feste Ansprechpartner und transparente Kommunikation auf Augenhöhe.

Standortkriterien

Wir ergänzen bestehende Erzeugungsanlagen um einen Batteriespeicher.  Wenn folgende Kriterien erfüllt sind, führen wir eine vertiefende Prüfung durch:

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  • Erzeugungsanlage vorhanden: Sie betreiben eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit mindestens 5 MWp installierter Leistung.

  • langfristig gesicherter Standort: Der Standort für Ihre PV-Anlage ist für mindestens 15 Jahre gesichert oder der Eigentümer ist diesbezüglich gesprächsbereit. 

  • optional: Der Standort befindet sich in einem Gebiet, in dem mindestens 2 % der möglichen Stromerzeugung durch Redispatch-Maßnahmen (Abregelung der Stromerzeugung durch Netzbetreiber) eingeschränkt / abgeregelt wurden. 

Sie sind interessiert?

Wenn Sie von uns kontaktiert worden sind oder Interesse haben, Ihre Anlage um einen Batteriespeicher zu ergänzen, freuen wir uns, von Ihnen zu hören.

Einsatzbereiche von Batteriespeichern

 

Netzstabilisierung und Frequenzhaltung


Batteriespeicher helfen, die Stabilität des Stromnetzes zu sichern. Das Netz muss immer auf einer Frequenz von 50 Hertz gehalten werden - schon kleine Schwankungen können zu Störungen führen. Batteriesysteme können innerhalb von Sekundenbruchteilen Strom bereitstellen oder aufnehmen, um diese Frequenz auszugleichen. Diese sogenannte Primärregelleistung macht Batteriespeicher zu einem wichtigen Baustein für die Versorgungssicherheit im Zeitalter der erneuerbaren Energien.

Zeitliche Entkopplung von Erzeugung und Verbrauch


Solarstrom fällt vor allem mittags an - dann, wenn die Sonne am stärksten scheint. Der Strombedarf ist jedoch in der Regel am Abend am höchsten. Batteriespeicher ermöglichen es, die erzeugte Energie zwischenzuspeichern und dann bereitzustellen, wenn sie tatsächlich gebraucht wird. Dadurch wird der Einsatz erneuerbarer Energie besser mit dem Lastverhalten in Einklang gebracht.

Integration in virtuelle Kraftwerke und Direktvermarktung


Batteriespeicher lassen sich digital vernetzen und mit anderen Stromerzeugern oder Verbrauchern koppeln - etwa in sogenannten virtuellen Kraftwerken. Diese können dann flexibel am Strommarkt teilnehmen, auf Preissignale reagieren oder Regelleistung bereitstellen. Das fördert die effiziente Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

Systemrelevanz

 

Batteriespeicher leisten einen messbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit. Sie verhindern Netzengpässe, reduzieren Redispatch-Kosten und senken langfristig das Risiko von Stromausfällen. Durch die Flexibilisierung des Verbrauchs und die Abfederung von Strompreisspitzen tragen sie zu einer wirtschaftlich stabileren Energieversorgung bei - für Industrie, Gewerbe und private Verbraucher gleichermaßen.

Gleichzeitig werden weniger fossile Reservekraftwerke benötigt, was CO2-Emissionen verringert und die Energiewende beschleunigt.

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